Wir empfi nden entweder positive oder negative Gefühle. Die, die überwiegen, entscheiden darüber, in welche Richtung unser Leben gehen wird.

 

Hormonelle Probleme, vor allem Probleme mit den Schilddrüsenhormonen, entstehen gerade aus dem Gefühl, dass man immer nur für andere sorgt und dass für einen selbst nicht gesorgt wird.

Dass man immer an letzter Stelle ist, nicht erhört und auch nicht verstanden wird. Da jedoch Ihre Heilung in Ihnen selbst beginnt, ist dies die Warnung des Körpers, dass es Zeit wird, dass Sie sich selbst schätzen lernen.

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Positivität und Vergebung sollten zu unserer täglichen Gewohnheit werden

Es ist sehr leicht zu hassen und negativ zu sein. Und es ist ebenso leicht immer Entschuldigungen für alles zu finden. Liebe, Mitgefühl und Vergebung fordern jedoch ein großes Herz, einen außerordentlichen Geist und ständige Arbeit an sich selbst. Wenn uns etwas Schlechtes passiert, sind wir wütend, beleidigt und enttäuscht. Wir nehmen den Menschen ihre Worte und Taten übel.

Vergeben Sie allen Menschen, die Ihnen schlechtes getan haben und sie verletzt haben. Sie haben dennoch ihr Bestes gegeben. Sie können es nicht besser und sie schaffen es auch nicht. Wenn sie Besseres könnten, würden sie es tun.

Sagen Sie sich immer wieder:

»Möge die Liebe Christi zu _________ (Name des Menschen, der sie verletzt hat) mein Herz füllen.«

Wiederholen Sie diesen Satz so oft, bis sie Erleichterung fühlen.

 

Sie sind auf dem richtigen Weg!

Wie können Sie dessen sicher sein? Ihre Angehörigen sagen ihnen, dass sie komisch geworden sind, dass Sie anders sind, weil sie »komische« Bücher lesen, in die Natur gehen, Gonge hören und beten...

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie sind nicht komisch, Sie haben sich lediglich auf den Weg des persönlichen Wachstums und auf den Weg der Freiheit begeben. Wenn Ihre Angehörigen merken, dass Sie sich verändern, erschrickt sie das. Sie wollen Sie so zurück, wie Sie einst waren. Sie wollen keine Veränderungen an Ihnen. Sie wollen Sie zurück in die Schachtel stopfen, in der Sie vorher waren. Dort konnten sie nämlich mit Ihnen manipulieren. In der Schachtel haben Sie nicht über ihre Gefühle gesprochen. Dort haben Sie nur alles geschluckt, damit Ruhe im Haus war.

Diese Menschen haben Angst bekommen. Aber um wen haben sie eigentlich Angst? Um Sie oder um sich? Glauben Sie mir, dass diese Menschen nur Angst um sich selbst haben und Sie dort haben wollen, wo sie Sie einst hatten. Auf diese Art und Weise können sie nämlich am besten Energie von Ihnen tanken. Diese Menschen wollen Sie als stille, folgsame und brave Person – wie Sie es jahrelang waren. Weil Sie nun weitergehen in Ihrem Leben, fehlt diesen Menschen die Energie, die sie vorher von Ihnen geschöpft haben! Haben Sie Mut! Sie sind auf dem richtigen Weg!

 

Das einzige Pflaster, das wirklich hilft, ist die Vergebung

Stöbern Sie mal in Ihrem Inneren und beginnen Sie seelische Wunden mit Pflastern zu versorgen – mit den Pflastern der Liebe, der Vergebung, des Mitgefühls und des Verständnisses. Niemand hat Sie mit Absicht verletzt. Ihre Eltern oder Ihre Partner haben das Beste getan, das sie konnten und wenn sie noch bei Ihnen sind, machen sie noch immer das, was sie am besten können. Vergeben Sie ihnen – auch sie waren Kinder, die von ihren Eltern nach deren besten Kräften erzogen wurden. Ein Kind empfängt bis zu seinem fünften Lebensjahr Programme, die die Menschen, die es erziehen auf es übertragen. Vielleicht haben ihre Eltern oder Partner einen Mangel an Liebe empfunden oder wurden vielleicht oft bestraft? Wie kann ein Mensch, der nie Liebe bekam, Liebe weitergeben? Was man nicht hat, kann man nicht geben.

Vergeben Sie daher erst einmal Ihren Eltern – seien Sie dankbar für das Leben, das Ihnen geschenkt wurde. Seien Sie Ihren Eltern dankbar für das erste Lebensjahr, in dem sie sich nicht mal selbst den Po wischen konnten. Keiner von uns hätte diese Zeit allein überleben können. Dies ist Grund genug für Dankbarkeit den Menschen gegenüber, die in Ihrem ersten Lebensjahr für Sie gesorgt haben. Schreiben Sie ihnen, dass Sie ihnen für alle Konflikte vergeben, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, weil Sie verstehen und wissen, dass sie sich nach ihren besten Kräften bemüht haben. Schreiben Sie Ihnen, dass Sie sie gern haben. 

Wenn diese Menschen nicht mehr bei Ihnen sind, können Sie ihnen trotzdem sagen, dass Sie dankbar sind. Liebe stirbt nicht. Liebe ist ein ewiges Gefühl, das auch die Seelen der Toten empfinden können.

Vergeben Sie dann Ihrer Familie und allen nahestehenden Menschen.

Seien Sie sich bewusst, dass – wenn jemand böse zu Ihnen ist (wegen Ihrer Äußerlichkeit, Ihrer Arbeit, Ihrer Angehörigen, Ihrer Denkweise...) – dieser Mensch Probleme mit sich selbst hat. Wenn Ihnen jedoch eine Bemerkung eines solchen Menschen weh tut, dann haben auch Sie eine seelische Wunde, die noch offen ist. In diesem Fall haben auch Sie ein Problem. Die Menschen um uns herum sind unsere Lehrer, unsere persönlichen Seelen-Trainer. Fragen Sie sich: »Was muss ich lernen? Was empfinde ich? Was ist die Schule meines Lebens?«

Wenn sich in Ihren Gedanken immer wieder ein Film davon abspielt, wie Sie von jemandem verletzt worden sind, und was diese Person Ihnen gesagt hat, kratzen Sie damit an Ihrer Seele und öffnen erneut alte Wunden, die dann wieder bluten. Das ist es nicht, was unsere Seele hier auf Erden lernen muss. Unsere Seele ist hier um Vergebung und Liebe zu lernen. Wenn Sie lernen auf eine liebevolle Art und Weise mit sich umzugehen, wird das passieren, was passieren muss.

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